Automotive & Automobil
PRÄZISION FÜR DEN POWERTRAIN DER ZUKUNFT.
Die Automobilindustrie stellt höchste Anforderungen an Präzision, Produktivität und Prozesssicherheit. Ob effizienter Verbrennungsmotor, Hybridantrieb oder Elektromobilität: Geringere Bauteilmassen, höhere Drehmomente, neue Werkstoffe und komplexe, zunehmend dünnwandige Geometrien machen die präzise Bearbeitung anspruchsvoller. Besonders bei Bauteilen wie dünnwandigen Getrieberädern, Differentialgehäusen, Antriebswellen oder Aluminiumgehäusen für Elektromotoren entscheidet die Spanntechnik wesentlich über Maßhaltigkeit, Rundlauf, Verformung und Qualität des Bearbeitungsergebnisses.
STERMAN entwickelt individuelle Spannsysteme und Produktionstechnik konsequent aus Werkstückgeometrie und Bearbeitungsprozess heraus. Deformationsarme Spannung, reproduzierbare Zentrierung, hohe Drehmomentübertragung und optimale Werkstückzugänglichkeit ermöglichen die hochpräzise Bearbeitung anspruchsvoller Automotive-Komponenten – auch in automatisierten Fertigungsprozessen und bei hohen Stückzahlen. Von mechanischen Präzisionsspannsystemen über Spindelbaugruppen und Vorrichtungen bis zu Sondermaschinen und der intelligenten Spanntechnik PICEA entstehen Lösungen für eine effiziente, flexible und zukunftssichere Automobilproduktion.

























Maßgeschneidert: wie das Werkstück selbst.
So individuell hochpräzise Einzelteile in innovativen Anwendungen höchsten Ansprüchen gerecht werden, entwickeln und fertigen auch wir unsere Spann- und Bearbeitungslösungen: mikrometergenau, smart und exakt auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt.
Entwicklungspartner von der Idee bis zur Inbetriebnahme.
Ob Neumaschine, Retrofit oder Umbau bestehender Werkzeugmaschinen: STERMAN begleitet Projekte von der ersten Idee und Konzeption über Engineering, Fertigung und Montage bis zur Inbetriebnahme – und auf Wunsch weit darüber hinaus. Mit einer Wertschöpfungstiefe von über 85 Prozent entstehen unsere Lösungen überwiegend am Standort in St. Georgen im Schwarzwald. Für ein erstes Spannkonzept genügen in der Regel eine Werkstückzeichnung und die wesentlichen Informationen zum Bearbeitungsprozess.
MADE IN BLACK FOREST. STERMAN ENGINEERING FOR AUTOMOTIVE.
Individuelle Spannsysteme, Vorrichtungen und Maschinen für anspruchsvolle Automotive-Anwendungen auf der ganzen Welt.
Konkrete Anwendungen zeigen die Bandbreite unserer Automotive-Kompetenz – vom klassischen Antriebsstrang bis zur Elektromobilität. Dazu gehören die Komplettbearbeitung von Kolbenober- und Kolbenunterteilen auf Gleitbackenspanndornen für MAHLE und Kolbenschmidt, die Komplettbearbeitung von Tripoden für den Antriebsstrang moderner Fahrzeuge für Volkswagen sowie das Bohren und Drehen von E-Antriebswellen in einer Aufspannung mit einem STERMAN Mittenantrieb für BMW. Auch bei der Fertigung elektrischer Antriebe kommt STERMAN Technologie zum Einsatz, beispielsweise beim Bearbeiten und Fügen von Lamellenpaketen für Bosch sowie beim Drehen und Fügen von Rotoren für Axialfluss- Elektromotoren für Mercedes-Benz.























STERMAN Expertenwissen:
FAQ – Automotive & Automobil
Wann ist eine individuelle Spannlösung in der Automobilfertigung sinnvoll?
Eine individuelle Spannlösung ist besonders dann sinnvoll, wenn Standardspannmittel bei Werkstückgeometrie, Genauigkeit, Taktzeit oder Automatisierung an ihre Grenzen stoßen. Das betrifft beispielsweise dünnwandige Getrieberäder, Differentialgehäuse, Antriebswellen oder Komponenten elektrischer Antriebe. STERMAN betrachtet dabei Werkstück, Maschine und Bearbeitungsprozess als Gesamtsystem und entwickelt die Spannlösung gezielt für die jeweilige Fertigungsaufgabe. Eine frühzeitige Einbindung in die Projektierung bietet zusätzliche Vorteile: Erfahrungen aus vergleichbaren Anwendungen und Lessons Learned können bereits in Maschinenkonzept und Prozessauslegung einfließen.
Welche Spannsysteme eignen sich für Automotive-Anwendungen?
Das geeignete Spannprinzip richtet sich nicht nach der Branche allein, sondern nach Werkstückgeometrie, Bearbeitungsprozess, Werkstoff und geforderter Genauigkeit. Zum Einsatz kommen beispielsweise Hülsenspanndorne, Spannzangenfutter, Gleitbacken- und Membranspannsysteme sowie Zentrier-, Plan- und Niederzugspannsysteme. Bei komplexen Aufgaben kombiniert STERMAN unterschiedliche Spannprinzipien oder entwickelt individuelle Sonderlösungen. Entscheidend ist nicht das Spannmittel aus dem Katalog, sondern die technisch optimale Lösung für das Werkstück bzw. dessen Geometrie.
Was muss Spanntechnik für die Automotive-Serienfertigung leisten?
Automotive-Spanntechnik muss hohe Genauigkeit und Prozesssicherheit mit kurzen Taktzeiten und wirtschaftlicher Serienfertigung verbinden. Gefordert sind reproduzierbare Zentrierung, definierte Spannkräfte, hohe Wiederholgenauigkeit und zuverlässige Funktion über große Stückzahlen. Gleichzeitig muss sich das Spannsystem sicher in automatisierte Fertigungsprozesse integrieren lassen und über die gesamte Serie gleichbleibende Spannbedingungen gewährleisten. Auch die Wartungsfreundlichkeit spielt besonders bei hohen Stückzahlen über den gesamten Lebenszyklus eine wichtige Rolle. Über den Lebenszyklus betrachtet kann eine individuell entwickelte Spannlösung trotz höherer Anfangsinvestition wirtschaftlicher sein als eine Standardlösung: Geringer Ausschuss, optimierte Taktzeiten, hohe Prozessstabilität, Wartungsfreundlichkeit und eine verschleißoptimierte Auslegung reduzieren die laufenden Kosten der Serienfertigung.
Wie lassen sich kurze Taktzeiten und hohe Prozesssicherheit miteinander verbinden?
Der Schlüssel liegt in einem Spannkonzept, das von Beginn an auf Werkstück, Bearbeitungsablauf und Automatisierung abgestimmt wird. Kurze Spann- und Wechselzeiten dürfen nicht zulasten von Zentrierung, Spannkraft oder Wiederholgenauigkeit gehen. Definierte Spannabläufe, robuste Mechanik, Prozessüberwachung und automatisierungsgerechte Schnittstellen schaffen die Voraussetzung für schnelle und gleichzeitig stabile Serienprozesse.
Wie lassen sich unterschiedliche Bauteilvarianten mit einem Spannsystem fertigen?
Dafür können modulare Grundspannsysteme mit werkstückspezifischen Komponenten kombiniert werden. Spannkonturen, Anlagen oder Zentrierelemente werden an die jeweilige Bauteilvariante angepasst, während wesentliche Funktionen und Schnittstellen des Grundsystems erhalten bleiben. So lassen sich Variantenwechsel und Rüstzeiten reduzieren, ohne bei Genauigkeit und Prozesssicherheit Kompromisse einzugehen.
Welche Spanntechnik eignet sich für die Elektromobilität?
Bauteile elektrischer Antriebe stellen häufig besondere Anforderungen an die Spanntechnik: dünnwandige Aluminiumgehäuse, Rotor- und Statorbauteile, E-Antriebswellen oder Komponenten von Axialflussmotoren müssen hochgenau und möglichst deformationsarm bearbeitet werden. Je nach Anwendung kommen beispielsweise Zentrier- und Planspannsysteme, Membranspannfutter, Hydrodehnspannsysteme oder intelligente mechatronische Spanntechnik zum Einsatz. STERMAN entwickelt die Spannlösung konsequent aus Bauteilgeometrie, Bearbeitungsprozess und geforderter Genauigkeit heraus.