Robotik & Präzisionstechnik

Das μ im FOKUS.

Robotik und Präzisionstechnik stellen höchste Anforderungen an Genauigkeit, Wiederholbarkeit und Prozesssicherheit. Kompakte Antriebe, hochpräzise Gelenk- und Führungssysteme sowie zunehmend filigrane Bauteilgeometrien erfordern Fertigungsprozesse, bei denen bereits kleinste Abweichungen die Funktion des Gesamtsystems beeinflussen können. Ob Gelenkstücke, Motorwellen, Zahnräder oder Uhrengehäuse: Entscheidend sind μ-genaue Positionierung und Zentrierung, höchste Rundlauf- und Formgenauigkeit sowie eine deformationsarme Spannung empfindlicher Präzisionsbauteile.

STERMAN entwickelt individuelle Spannsysteme und Produktionstechnik konsequent aus Werkstückgeometrie, Funktionsflächen und Bearbeitungsprozess heraus. Dabei werden Spannkräfte gezielt in das Werkstück eingeleitet, Bezugs- und Bearbeitungsflächen optimal zugänglich gehalten und anspruchsvolle Geometrien reproduzierbar positioniert. Je nach Fertigungsaufgabe kommen hochpräzise Membranspannfutter, Spannzangenfutter und weitere mechanische Präzisionsspannsysteme, Spindelbaugruppen und Vorrichtungen bis hin zu automatisierten Sondermaschinen zum Einsatz. Mit PICEA wird die Spanntechnik darüber hinaus zum aktiven Bestandteil des Fertigungsprozesses: Die Werkstücklage kann erfasst und mit einer Regelauflösung von bis zu 0,5 μm aktiv korrigiert werden.

MASSGESCHNEIDERT: WIE DAS WERKSTÜCK SELBST.

So individuell hochpräzise Einzelteile in innovativen Anwendungen höchsten Ansprüchen gerecht werden, entwickeln und fertigen auch wir unsere Spann- und Bearbeitungslösungen: mikrometergenau, smart und exakt auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt.

Entwicklungspartner von der Idee bis zur Inbetriebnahme.

Ob Neumaschine, Retrofit oder Umbau bestehender Werkzeugmaschinen: STERMAN begleitet Projekte von der ersten Idee und Konzeption über Engineering, Fertigung und Montage bis zur Inbetriebnahme – und auf Wunsch weit darüber hinaus. Mit einer Wertschöpfungstiefe von über 85 Prozent entstehen unsere Lösungen überwiegend am Standort in St. Georgen im Schwarzwald. Für ein erstes Spannkonzept genügen in der Regel eine Werkstückzeichnung und die wesentlichen Informationen zum Bearbeitungsprozess.

MADE IN BLACK FOREST. STERMAN ENGINEERING FOR ROBOTICS.

Individuelle Spannsysteme, Vorrichtungen und Maschinen für anspruchsvolle Anwendungen in Robotik und Präzisionstechnik auf der ganzen Welt.

Konkrete Anwendungen zeigen, welche Genauigkeiten dabei in der Praxis beherrscht werden: Für JUNKER kommen STERMAN Membranspanntechnik und individuelle Spannzangenfutter bei Mikro-Schleifprozessen hochwertiger Robotergelenkteile im Mikrometerbereich zum Einsatz. WITTENSTEIN setzt STERMAN Lösungen bei der Schleifbearbeitung hochgenauer Elektromotor-Komponenten im Mikrometerbereich ein. Für SIEMENS realisiert STERMAN Vorrichtungen zur Fein-Kalibrierung von Elektromotorwellen im niedrigen Mikrometerbereich. Auch in der Uhrenindustrie ist diese Präzision gefragt: Für ROLEX kommen STERMAN Spannlösungen bei der Komplettbearbeitung von Uhrengehäusen auf INDEX Mehrspindlermaschinen mit Genauigkeitsanforderungen im Bereich von 0,01 mm zum Einsatz.

STERMAN Expertenwissen:
FAQ – Robotik & Präzisionstechnik

Bei hochpräzisen Gelenken, Motorwellen, Zahnrädern oder Uhrenkomponenten können bereits Abweichungen im Mikrometerbereich die spätere Funktion beeinflussen. Die Spanntechnik muss deshalb nicht nur sicher halten, sondern Werkstücke hochgenau positionieren, möglichst deformationsarm spannen und definierte Bezugslagen reproduzierbar über den gesamten Bearbeitungsprozess gewährleisten. Oft handelt es sich in dieser Branche um besonders kleine, diffizile oder dünnwandige Werkstücke.

Das Spannprinzip wird aus Werkstückgeometrie, Funktionsflächen, Bearbeitung und Toleranzen abgeleitet. Je nach Aufgabe kommen beispielsweise Membranspannfutter, Spannzangenfutter, Hülsenspanndorne oder weitere hochpräzise Spannsysteme zum Einsatz. Für besonders anspruchsvolle Prozesse entwickelt STERMAN individuelle oder kombinierte Spannkonzepte bis hin zur intelligenten mechatronischen Spanntechnik. Ein besonderer Fokus liegt auf einer gezielten Krafteinleitung, um spannungsbedingte Werkstückverformungen auf ein technisch notwendiges Minimum zu reduzieren.

Entscheidend ist nicht allein die Höhe der Spannkraft, sondern wo, wie und mit welcher Charakteristik sie in das Werkstück eingeleitet wird. Spannflächen, Anlagen, Spannkraft und Spannprinzip werden deshalb gezielt auf Geometrie und Steifigkeit des Bauteils abgestimmt. So lässt sich das Werkstück sicher halten, ohne die zu fertigende Geometrie unnötig durch die Spannung zu beeinflussen.

Typische Anwendungen reichen von Gelenkstücken, Gelenk- und Motorwellen über Zahnräder und Lagerringe bis zu hochpräzisen Uhrenkomponenten. Die Gemeinsamkeit liegt weniger in der Bauteilart als in den hohen Anforderungen an Positionierung, Rundlauf, Form- und Lagegenauigkeit sowie Wiederholbarkeit.

PICEA macht die Spanntechnik zum aktiven Bestandteil des Fertigungsprozesses. Die Werkstücklage kann sensorisch erfasst und mit einer Regelauflösung von bis zu 0,5 μm aktiv korrigiert werden. Damit eröffnet PICEA insbesondere bei hochpräzisen Fertigungsaufgaben neue Möglichkeiten, Abweichungen nicht nur zu erkennen, sondern die Werkstücklage aktiv zu korrigieren und gezielt in den Fertigungsprozess einzugreifen.