26.04.2019

E-Mobility

Im Zuge nachhaltiger Fahrzeugkonzepte setzt sich die Elektrifizierung des Antriebsstrangs in gewissen Anwendungsbereichen mehr und mehr durch.

 

Kleine Elektroantriebe unterstützen in hybriden Antriebskonzepten den Verbrennungsmotor immer genau dort, wo er seine Schwächen hat. Z.B. bei niedrigen Drehzahlen außerhalb des optimalen Betriebsbereichs oder aber als Boost für den schnellen Abruf hoher Drehmomente bei Performance-Modellen und Sportwagen. Kleine Batterien mit niedrigen Gewichten begrenzen zwar die rein elektrische Reichweite, sorgen aber dafür, dass kein allzu hohes Zusatzgewicht mit beschleunigt oder gebremst werden muss. Elektrische Startergeneratoren ersetzen den Anlasser und optimieren Start-Stopp-Systeme und sorgen im Zusammenspiel mit modernen 48V-Bordnetzen für deutlich bessere Nutzbarkeit von Komfortverbrauchern wie Sitzheizung, Klimatisierung oder Mediasystemen – bspw. auch im Stau.

 

Vollwertige E-Fahrzeuge entlasten den Schadstoffausstoß dort, wo er am meisten Schaden anrichtet: Inmitten großer Ballungszentren und in urbanen Gebieten. Nicht zuletzt aufgrund der Infrastrukturanforderung sowie der relativ kurzen Reichweiten im Vergleich zum Verbrenner hält er vor allem in Kleinwagen für Kurzstrecken (bspw. Carsharing), in Lieferfahrzeugen mit fix-wiederholenden Routen sowie in Mittelklasse-SUV mit großzügigen Zwischenböden für Batterie-Packs Einzug.

 

In allen Antriebskonzepten – vom Mild-Hybrid bis zum vollwertigen Stromer – stellen vor allem die bewegten Massen, die hohen Drehmomente, die Wärmegänge, die nötigen neuen Materialkombinationen sowie die Rekuperation mit umgekehrter Drehmomentwirkung enorme Anforderungen an den Powertrain der Zukunft.

 

Rotoren, Statoren, Rotorträger und Statorträger von Elektromotoren müssen als oftmals aluminiumverbundbasierte Baugruppen aufwändig und hochgenau gefertigt werden, damit ein optimaler Wirkungsgrad und eine bestmögliche Kühlung gewährleistet ist. Bereits gewickelte Rotoren müssen für genaue Pass- und Lagersitze in Reinraumqualität final bearbeitet werden. Antriebswellen müssen gleichermaßen in Leichtbauweise und äußerst drehmomentresistent in zweierlei Drehrichtungen ausgelegt sein, um einerseits kraftvoll beschleunigen und andererseits effizient rekuperieren zu können. Hierbei stellen neue Materialkombinationen und Dünnwandigkeiten enorme Anforderungen an die industrielle Produktion der Zukunft.

 

Sowohl in der teilweisen Hybridisierung als auch in der vollständigen Elektrifizierung liefert die STERMAN Technische Systeme GmbH schon heute moderne Produktionstechnik für die industrielle Fertigung effizienter und nachhaltiger Antriebe der Zukunft.

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